'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    15.Kalenderwoche: 8. April
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Dienstag, 9. April 2024

Anmeldestart für Duisburger Schulkinder zur Stadtranderholung 2024
Das Jugendamt bietet auch in diesem Jahr wieder Duisburger Familien die beliebte Ferienmaßnahme „Stadtranderholung“ in der zweiten Sommerferienhälfte, vom 29. Juli bis 16. August, an. Für die Ferienbetreuung stehen insgesamt 1.500 Plätze zur Verfügung. An 19 Standorten wird Kindern, die nach den Schulferien in die zweite Klasse kommen und nicht älter als 13 Jahre sind, ein abwechslungsreiches Ferienprogramm und Eltern eine verlässliche Betreuung von montags bis freitags, in der Zeit von 8 bis 16 Uhr, angeboten.


Die Anmeldung des Kindes erfolgt für die gesamten drei Wochen. Die Standorte der Stadtranderholung, die Kosten und alle weiteren Informationen gibt es online unter www.duisburg.de/stadtranderholung. Dort ist ab Dienstag, 16. April, 10 Uhr, auch der Link zur Online-Anmeldung zu finden. Anmeldungen können bis Dienstag, 8. Mai, 10 Uhr, erfolgen. Eine Online-Zahlung (über PayPal, Kreditkarte, Giropay) sowie eine Zahlung per Rechnung ist möglich.


„Die EU – das bist du!“: Neues EU-Quiz und Europawahl-Spots für Kinder
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland setzt auch in diesem Jahr die Kooperation mit Radio TEDDY – „Das Familienradio für den ganzen Tag!“ fort. Von heute bis zum 7. Juni wird täglich von Montag bis Freitag nachmittags ein unterhaltsames und lehrreiches EU-Quiz ausgestrahlt, das sowohl junge als auch erwachsene Hörerinnen und Hörer herausfordert.  Ziel dieser Initiative ist es, Kindern und Familien die Vielfalt und die Bedeutung der Europäischen Union näherzubringen.

„Die EU – das bist du! Das ist unser Motto", sagte Barbara Gessler, Vertreterin der Europäischen Kommission in Deutschland. „Damit möchten wir zeigen, dass die EU nicht abstrakt ist, sondern ein Teil des Alltags und der Lebenswelt unserer jungen Generation.“ Während des Quiz haben die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, bei Radio TEDDY anzurufen und ihr Wissen über die EU unter Beweis zu stellen. Die Gewinner erhalten Überraschungspakete mit Brettspielen, EU-Hoodies und weiteren Gadgets mit Europabezug sowie Infomaterial für Kinder.


Europawahlspots für Kinder
Ab Mai wird das Quiz durch kurze Werbespots zur Europawahl sowie durch kurze Interviews über die EU mit der Pressesprecherin der Kommissionsvertretung, Birgit Schmeitzner, begleitet. „Im Juni 2024 ist Europawahl, und diesmal können auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen gehen. Es ist also umso wichtiger, mit Kindern und Jugendlichen über Europa zu sprechen und sie für die Bedeutung ihrer Stimme in Europa zu sensibilisieren“, fügte Barbara Gessler hinzu.


Die Partnerschaft mit Radio TEDDY umfasst auch eine EU-Aktionswebseite, auf der ein zusätzliches Online-Quiz angeboten wird. Teilnehmende, die die Fragen korrekt beantworten, haben die Chance, einen Gutschein im Wert von 1000 Euro für eine Reise nach Brüssel zu gewinnen. Auch ein EU-Song „Die EU, das bist du“, wird auf der Aktionswebseite und on air zu hören sein, um die Botschaft der Zusammengehörigkeit und Vielfalt Europas zu unterstreichen.

Im vergangenen Jahr hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland an der "Radio TEDDY on Tour"-Initiative teilgenommen und war zusammen mit dem Familienradio mit einem EU-Informationstand bei elf Kinder- und Familienevents in ganz Deutschland vertreten. Unter dem Motto "Macht Spaß! Macht schlau!" bietet Radio TEDDY ein breites Programm mit kindgerechter Musik, Hörspielen und Unterhaltung.


Kreativer Button-Workshop im Stadtmuseum
Beim ersten Marina-Markt der Saison am Sonntag, 14. April, werden von 12 bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-CorputiusPlatz (Innenhafen) Buttons erstellt. Ob passend zur aktuellen Sonderausstellung „Tierische Typen“ mit Tiermotiven, abstrakten Designs oder persönlichen Botschaften - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse dürfen mitgenommen werden.


Der Workshop richtet sich an Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. Die Teilnahme am Workshop sowie der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung sind kostenfrei. Auch das Mercator-Café ist, mit heißen und kalten Getränken sowie leckeren Snacks, geöffnet. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Solarmetropole Ruhr bietet weitere Online-Vorträge zu Photovoltaik an
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Verbraucherzentrale NRW setzen ihre Online-Vortragsreihe zu Solarenergie fort. Am Donnerstag, 11. April, beantwortet Sören Demandt von der Verbraucherzentrale die Frage "Photovoltaik-Anlagen mieten oder kaufen?". Mit dem Thema "Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern" beschäftigt sich Jörg Sutter, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, eine Woche später am 18. April.


Die Vorträge via Zoom dauern von 18 bis 20 Uhr und sind kostenlos. Die Vortragsreihe ist ein Angebot der Solarmetropole Ruhr, die der RVR und das Handwerk Region Ruhr initiiert haben. Sie richtet sich sowohl an Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer als auch an Bewohnerinnen und Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Vorkenntnisse sind nicht notwendig und Fragen ausdrücklich erwünscht. idr
Eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich unter: https://solarmetropole.ruhr/veranstaltungen


„Klimafit“: Weiterbildungskurs im Kooperationsverbund für Klimaschutz startet am 28. April 2023 an der VHS Duisburg

Das Weiterbildungsangebot „klimafit“ startet am Sonntag, 28. April, an der Volkshochschule Duisburg im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt. Die Veranstaltung läuft über insgesamt sechs Termine bis zum 16. Juni. Teilnehmende setzen sich mit Folgen der Klimakrise global und regional auseinander und tragen mit Emissionseinsparungen zum Klimaschutz bei. Engagierte Bürgerinnen und Bürger vernetzen sich und bringen den Klimaschutz gemeinsam voran.


Die Klimakrise ist längst auch vor unserer Haustür angekommen. Viele Menschen in überfluteten Regionen Deutschlands haben dies erst kürzlich hautnah erlebt. Häufigere Starkregenereignisse, Dürren oder Dauerregen und immer mehr Hitzetage gehören leider mittlerweile zum Alltag. Aber wie kann sich Duisburg gegen die Folgen der Klimakrise wappnen? Wie vor der Haustür Klimaschutzmaßnahmen umsetzen? Wissen dazu vermittelt der Volkshochschulkurs „klimafit“. Hier können sich Interessierte ab Ende April weiterbilden, um Duisburg und Umgebung gemeinsam klimafreundlicher zu gestalten.


Der Kurs findet unter Leitung von Christina Rubach statt. „Um die Herausforderungen der Klimakrise wirksam anzugehen, ist eine starke Gemeinschaft engagierter Bürgerinnen und Bürger unerlässlich“, betont Nadja Kulikowa, Projektleiterin beim WWF. „Der Kurs 'klimafit' vermittelt fundierte wissenschaftliche Grundlagen und etabliert Netzwerke von Individuen, die sich aktiv für den lokalen Klimaschutz einsetzen. Sie dienen als Vorbilder und motivieren andere dazu, sich ebenfalls einzubringen.“ An sechs Kursabenden – vier in Präsenz und zwei online – erfahren Interessierte mehr über das Klimaschutzmanagement von Duisburg und wie sie sich daran beteiligen können.


Sie lernen die Ursachen der Klimakrise von der globalen über die regionale hin bis zur lokalen Ebene kennen und auch, was sie in ihrem Umfeld dagegen tun können. Dabei haben die Kursteilnehmenden die Möglichkeit, sich mit führenden Klimawissenschaftlerinnen und Klimawissenschaftlern, regionalen und lokalen Expertinnen und Experten sowie Initiativen auszutauschen. Das Jahr 2023 war das weltweit wärmste Jahr seit Messbeginn 1881 und lag 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. In Deutschland lag die Jahresmitteltemperatur sogar 2,4 Grad Celsius über dem Wert der international gültigen Referenzperiode.


„Wir befinden uns aktuell auf einem Erwärmungspfad von bis zu drei Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts. Dies abzuwenden und die Folgen für Mensch und Natur beherrschbar zu halten, ist die größte Herausforderung der kommenden Jahre“, sagt Dr. Renate Treffeisen, Klimawissenschaftlerin und Projektleiterin für den REKLIM-Forschungsverbund. Der Fortbildungskurs richtet sich an alle diejenigen, die den Klimaschutz voranbringen wollen. Damit beginnen die Teilnehmenden bereits im Kurs: Die „klimafit“-Challenge zeigt, wie sie CO2-Emissionen durch alltägliche Verhaltensänderungen etwa beim Essen, Heizen oder im Verkehr einsparen können.


Aber auch im Bereich Politik und Finanzen lassen sich klimaschützende Maßnahmen zum Beispiel durch die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern oder Petitionen, aber auch durch klimaschützende Investitionen initiieren. Dies alles trägt zu einer notwendigen und transformativen Veränderung der Gesellschaft in Zeiten der Klimakrise bei. Nach erfolgreicher Teilnahme am Kurs „klimafit“ erhalten die Kursteilnehmenden ihr „klimafit“-Zertifikat, das sie als Multiplikatoren für den kommunalen Klimaschutz auszeichnet.


Den Kurs „klimafit“ haben der WWF Deutschland und der HelmholtzForschungsverbund „Regionale Klimaänderungen und Mensch" (REKLIM) 2017 gemeinsam entwickelt. Als dritter Projektpartner im Konsortium führt die Universität Hamburg die sozialwissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt durch. Lokale Klimaschutzverantwortliche, Vertreter von lokalen Initiativen und Wissenschaftler unterstützen die Kurse mit Fachbeiträgen.


Der Kurs wurde Ende vergangenen Jahres mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Das Projekt wird durch regionale Partner verstärkt, darunter ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation, LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V., Verein Zukunftsfähiges Thüringen e.V., Projekt Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, KlimaKom eG, ifpro – Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am UmweltCampus Birkenfeld der Hochschule Trier und KlimaDiskurs.NRW e.V.


Eine Übersicht über alle Partner gibt es unter www.klimafit-kurs.de/ueberklimafit/unsere-partner Das Bildungsprojekt wird seit Januar 2022 für drei Jahre von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen gibt es bei der VHS Duisburg bei Marissa Turac (Telefon 0203-283-3220, E-Mail: m.turac@stadt-duisburg.de. Die Anmeldung ist bei Nicole Hübner (Telefon 0203-283-4606, E-Mail: n.huebner@stadt-duisburg.de) möglich.


NRW: Ausbau der Windenergie nimmt weiter Fahrt auf
Nach einer Auswertung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) wurden im ersten Quartal 2024 139 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 825 Megawatt (MW) genehmigt (Stichtag 4. April 2024). Das entspricht einem Zuwachs von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und annähernd einem Drittel der bundesweit genehmigten Leistung in Höhe von 2737 MW.


Dies entspricht bereits jetzt dem Ergebnis für das gesamte Jahr 2022 und 43 Prozent der im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen genehmigten Leistung. Damit liegt Nordrhein-Westfalen bundesweit vor Niedersachsen (504 MW) und Schleswig-Holstein (356 MW) an der Spitze. Im ersten Quartal 2024 sind außerdem 28 Anlagen (133 MW) neu in Betrieb genommen worden. Somit sind in Nordrhein-Westfalen derzeit 3.796 Anlagen mit einer Leistung von 7.329 MW Leistung in Betrieb.


Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Die aktuellen Genehmigungszahlen bestätigen erneut, dass wir die richtigen Weichen für einen ambitionierten und akzeptanzgesicherten Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen gestellt haben. Es ist außerdem davon auszugehen, dass die guten Genehmigungszahlen der letzten Monate perspektivisch zu weiter steigenden Inbetriebnahmen führen werden. All das ist auch ein Beleg dafür, dass alle Ebenen der Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zügig und zielgerichtet den Erfolg der Energiewende möglich machen. Mit unserer interministeriellen Task Force „Ausbaubeschleunigung Windenergie NRW“ lösen wir die bestehenden Hemmnisse beim Ausbau der Windenergie Stück für Stück auf. Doch wir sind noch nicht am Ziel und ruhen uns auf den Erfolgen nicht aus.“


Der Ausbau von Windenergie ist notwendig, um eine unabhängige und bezahlbare Energieversorgung und die Erreichung der Klimaschutzziele sicherzustellen. Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer: „Die erfreuliche Entwicklung ist zum einen ein Verdienst der nordrhein-westfälischen Genehmigungsbehörden, die hier eine sehr gute und engagierte Arbeit leisten. Gleichzeitig entfalten auch die geänderten Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene eine positive Wirkung.


Das Umweltministerium hat hierzu gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Bezirksregierungen Anfang 2023 die Regional-Initiativen Wind eingerichtet. Damit steht ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot für die kommunalen Genehmigungsbehörden zur Verfügung.“ zum Hintergrund Einen umfassenden Überblick über die Beschleunigung des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen bietet die Seite der Taskforce Windenergie: www.windenergieausbau.nrw.de.


Vorlesespaß in der Bezirksbibliothek Buchholz
Die Kinderveranstaltungen in der Bezirksbibliothek Buchholz im April beginnen am Dienstag, 9. April, um 16.15 Uhr, in der Zweigstelle auf der Sittardsberger Allee 14 mit einem echten Klassiker der Kinderliteratur. Friedemann Vietor liest die Bilderbuchgeschichte „Momo“ nach dem bekannten Werk von Michael Ende vor.

Kinder ab vier Jahren sind zum Zuhören und anschließenden Malen eingeladen. Am Samstag, 20. April, um 11 Uhr geht es mit „Peterchens Mondfahrt“ mit einem genauso bekannten Klassiker weiter, den Michael Schmitz ebenfalls Kindern ab vier Jahren präsentiert. Darüber hinaus enthält das Programm viele weitere Termine für Kinder ab zwei Jahren.


Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter (0203) 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.


„Es war nicht vergebens!“ Politischer Widerstand in Rheinhausen
Das Zentrum für Erinnerungskultur im Stadtarchiv Duisburg, Karmelplatz 5 am Innenhafen, lädt am Dienstag, 9. April, um 19 Uhr zu einem Podiumsgespräch mit Lesung ein, das sich Johann Esser, dem Dichter des Moorsoldatenliedes, und dem politischen Widerstand in Rheinhausen widmet. Aus den Reihen der KPD und der SPD kamen die Menschen, die während des Nationalsozialismus für ihre Haltung und Meinung verfolgt, verhört, gefoltert, verhaftet und zum Teil auch ermordet wurden.


Neben den historischen Geschehnissen beleuchtet das Podiumsgespräch die Situation in den Familien. Wie wurde dieser Menschen in der Nachkriegszeit gedacht? Wie sprachen ihre Nachkommen über gesellschaftliche Tabus, Traumata und Wiedergutmachung?


Neben Ulrich Hecker, dem Vorsitzenden des Moerser Vereins „Erinnern für die Zukunft“, und Ingrid Rehwinkel, SPD-Politikerin und Enkelin des Bergheimer Widerstandskämpfers Dietrich Kleuken, wird Dr. Andreas Pilger, Leiter des Duisburger Stadtarchivs, Teil der Podiumsrunde sein und das Thema von verschiedenen Seiten betrachten. Eingerahmt wird das Gespräch durch Gedichtlesungen aus dem Band „Der Spatz am Gitter“. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung nicht notwendig.

Johann Esser war der Verfasser der Widerstandshymne „Moorsoldatenlied“, die er 1933 im KZ Börgermoor dichtete. Hanns Kralik, der dort ebenfalls inhaftiert war, gestaltete das Liedblatt.
(C) Ralf Zimmermann, Köln


Blick aufs Chinageschäft: Stimmen aus dem Ruhrgebiet
Referenten aus Forschung und Wirtschaft zu Gast am Konfuzius-Institut

Ist China für uns noch wirtschaftlich interessant? Lange galten Deutschland und China als ideale Partner: ein großer Markt und eine starke Exportwirtschaft. Spätestens seit der Corona-Pandemie hat sich das Geschäftsumfeld durch globale Krisen, zunehmende Konkurrenz zwischen China und dem Westen und ein sich änderndes politisches Umfeld stark verändert. Wie sind die neusten Entwicklungen einzuordnen? Welche Risiken und Chancen sehen Experten aus Forschung und Wirtschaft für die deutsche Wirtschaft in China?

V.l.: Dahai Yu, Unternehmensberater aus Mülheim, gibt einen Einblick ins Chinageschäft, Prof. Dr. Markus Taube, Universität Duisburg-Essen, gibt einen Einblick in seine Forschung und Susanne Löhr, Geschäftsführerin Konfuzius-Institut, freut sich auf den Austausch mit ihren Gästen aus der Region.


Expertenrunde: Das China-Geschäft: Trends und Zukunft. Mit zwei Veranstaltungen blickt das Konfuzius-Institut auf die aktuelle Situation: 
Am Montag, den 15. April 2024 um 18:00 Uhr sind drei Unternehmensberater aus der Region zu Gast am Konfuzius-Institut in Duisburg Neudorf. Helmut Janus, Birger Vinck und Dahai Yu geben ihre Einschätzung zu Trends und Zukunft des Chinageschäfts. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem China Business Network Duisburg (CBND) organisiert.


Am Dienstag, den 23. April 2024 um 18:30 Uhr erläutert Prof. Dr. Markus Taube, Universität Duisburg-Essen, wie er die gegenwärtige Situation einschätzt, ebenso am Konfuzius-Institut. Gastgeberin Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts, moderiert die Veranstaltungen. Wie gewohnt wird es Zeit für Fragen aus dem Publikum geben und das Konfuzius-Institut lädt im Anschluss zum weiteren Austausch ein.  


Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung über die Webseite des Konfuzius-Instituts wird gebeten. Weiterführende Informationen gibt es auf der Webseite www.konfuzius-institut-ruhr.de  

Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V. ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen und der Universität Wuhan. Es fördert den kulturellen Austausch zwischen China und dem Ruhrgebiet mit Sprachkursen, Infoveranstaltungen, Vorträgen und Dialogen. Auf dem Programm stehen die Themen Sprache, Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Chinas. Das Angebot des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Führungskräfte und alle China-Interessierten in der Metropolregion Ruhr. www.konfuzius-institut-ruhr.de


Verrücktes Zauber-Labor in der Notkirche Duisburg - Karten für die Science-Comedy-Show mit "Magic Andy" ab jetzt erhältlich 
Die ganze Familie ist herzlich eingeladen zu einer außergewöhnlichen Vorstellung am Sonntag, den 23. Juni, um 17 Uhr in der Notkirche Duisburg, Martinstraße 37. Unter dem Titel "Verrücktes Zauber-Labor" präsentiert der Chemie-Entertainer Dr. Andreas Korn-Müller, bekannt als "Magic Andy", eine faszinierende Science-Comedy-Show. Mit seinem magischen Chemie-Labor aus Dresden wird Dr. Andreas Korn-Müller das Publikum in Staunen versetzen. Von wallenden Nebelschwaden über sprühende Farbexperimente bis hin zu verblüffenden Stoffumwandlungen - "Magic Andy" verbindet Wissenschaft mit Unterhaltung auf höchstem Niveau.


Die Zuschauer dürfen sich auf eine mitreißende Show freuen, bei der sie aktiv eingebunden werden. Von der Herstellung magischer Getränke bis hin zu faszinierenden Farbwechsel-Experimenten - Langeweile kommt hier garantiert nicht auf! Die Veranstaltung dauert etwa 60 Minuten und bietet ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt. Eintrittskarten sind zum Preis von 15 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder erhältlich. Interessierte können sich ab sofort bei Pfarrer Stefan Korn (E-Mail: stefan.korn@ekir.de, Telefon: 0203-33 04 90) anmelden und Tickets erwerben. Weitere Informationen sind unter www.ekadu.de sowie auf www.sciencecomedy.de erhältlich.  

Fotos Stefan Korn


Spitzenensemble mit Jazzmesse in Salvator
Die "Kölner Kantorei" gastiert am Sonntag, 14.4. um 17 Uhr zum wiederholten Male in der Salvatorkirche. Das über die Grenzen von NRW bekannte Vokalensemble mit ausgesuchten Sängerinnen und Sängern der Region bringt diesmal zwei Ausnahmewerke für Chor und Klavier mit. Zum einen die mitreißende und originelle Messvertonung des polnischstämmigen Komponisten und Jazz-Pianisten Steve Dobrogosz. Sie vereint Elemente aus Gospel und Jazz mit Formen der klassisch-modernen Musik. Zum anderen das Werk "The Passing of the Year" von Jonathan Dove.


Er beschreibt Aspekte des Jahreslaufes mit pulsierenden und tänzerischen Rhythmen. Beide Werke beeindrucken durch ihre Farbigkeit und Unbekümmertheit und sind selten zu hören. Die Leitung des Konzertes hat Kirchenmusikdirektor Georg Hage, der Pianist ist Matthias Rein. Am Ende des einstündigen Konzertes wird um eine Spende gebeten. Infos gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de und www.koelner-kantorei.de

Kölner Kantorei (Foto: www.koelner-kantorei.de)


Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 12. April 2024 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

Diesmal gibt’s Jägerklöße mit Reis, Salat und natürlich lecker Nachtisch. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 




NRW-Baupreise für Wohngebäude im Februar 2024 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Februar 2024 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dies ist der niedrigste Preisanstieg seit Februar 2021 (damals +2,3 Prozent). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 153,7 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100).


Die höchsten Steigerungsraten bei den Rohbauarbeiten zwischen Februar 2023 und Februar 2024 wurden für Gerüstarbeiten (+5,4 Prozent) und Abdichtungsarbeiten (+5,7 Prozent) gemeldet. Bei den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Arbeiten an der Gebäudeautomation (+7,2 Prozent) sowie an Wärmedämm-Verbundsystemen (+7,9 Prozent) am stärksten. Die Preise für Schönheitsreparaturen an Wohnungen stiegen um 6,1 Prozent. Die höchste Preissteigerung bei den ausgewählten Bauwerken zwischen November 2023 und Februar 2024 wurde für den Straßenbau gemeldet (+3,0 Prozent).


 

GESUNDHEITSSYSTEM: Deutschlands Arztdichte ist überdurchschnittlich hoch
Das Verhältnis von Ärztinnen und Ärzten zur Einwohner:innenzahl ist in Deutschland im internationalen Vergleich überdurchschnittlich. Mit 4,5 Mediziner:innen pro 1.000 Einwohner:innen liegt Deutschland gemäß Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über Ländern wie Frankreich (3,4 Ärzt:innen), den USA (2,7 Ärzt:innen) oder China (2,5 Ärzt:innen).


Vor allem im Hinblick auf gesundheitliche Krisensituationen wie der COVID-19-Pandemie ist die Versorgungsrate in Deutschland vergleichsweise günstig. Trotz dieser Zahlen gilt es festzuhalten, dass eine hohe Arztdichte nicht direkt Rückschlüsse auf die Qualität der medizinischen Versorgung oder die Effizienz eines Gesundheitssystems im Krisenfall zulässt. Weitere Faktoren müssen in Betracht gezogen werden, um ein vollständiges Bild der Gesundheitsinfrastruktur und ihrer Reaktion auf Pandemien zu gewinnen. René Bocksch
Infografik: Deutschlands Arztdichte ist überdurchschnittlich hoch | Statista

Zufrieden mit der eigenen Gesundheit?
Einer aktuellen Statista Consumer Insights-Umfrage zufolge sind 58 Prozent der Befragten in Deutschland mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden.  Damit sind die Deutschen zwar etwas zufriedener als in früheren pandemiegeprägten Umfragen, im weltweiten Vergleich schneidet Deutschland dennoch eher mittelmäßig ab - trotz guter Gesundheitsversorgung. Im internationalen Vergleich steht das Wohlbefinden der Deutschen etwa auf einem Level mit dem der US-Amerikaner:innen und Brit:innen.


 Andere Europäer:innen wie etwa die Einwohner:innen von Frankreich (66 Prozent) und Spanien (67 Prozent) sind wiederum um einiges zufriedener. Nur wenig an ihrer eigenen Gesundheit auszusetzen haben laut Statista-Daten die Befragten in Indien - mit einer Quote von 85 Prozent stehen sie an der Spitze der Gesundheitszufriedenheit.

Auch in China (74 Prozent) und Südafrika (71 Prozent) schätzten sich knapp drei Viertel der Umfrageteilnehmer:innen als gesundheitlich zufrieden ein. Die Umfrageergebnisse könnten die Schlussfolgerung zulassen, dass neben physischen und psychischen Faktoren auch kulturelle Einflüsse eine wohl nicht zu unterschätzende Rolle hinsichtlich des Gesundheitsbefindens spielen. René Bocksch
Infografik: Zufrieden mit der eigenen Gesundheit? | Statista

Homeoffice schlecht für die Gesundheit?
Schlechte Körperhaltung, wenig Bewegung und eine unruhige Arbeitsatmosphäre - das Homeoffice ist trotz der Gemütlichkeit und Flexibilität aus gesundheitlicher Sicht häufig nicht die beste Lösung. Rund 66 Prozent der im Rahmen der Statista Consumer Insights befragten Personen, die vorrangig von zuhause aus arbeiten, haben in den vergangenen 12 Monaten vor der Umfrage über etwaige Schmerzen geklagt. Häufigste Schmerzsymptome sind eben solche, die durch Verspannungen in Folge schlechter Haltung oder Bewegungsmangel verursacht werden.


Wie die Statista-Grafik zeigt, kamen diese im Homeoffice häufiger vor als etwa bei Büroangestellten (58 Prozent) oder Fabrikarbeiter:innen (56 Prozent) - jedoch waren auch diese zuletzt nicht schmerzfrei. Auch bei Erkältungen (57 Prozent) und Verdauungsproblemen (37 Prozent) führen im eigenen Haushalt arbeitende Menschen das Ranking an. Scheinbar am gesündesten sind demnach Beschäftigte in Fabriken und Produktionsstätten. Unter den Befragten aus dieser Teilmenge, haben rund 47 Prozent bestätigt im vergangenen Jahr erkältet gewesen zu sein und 28 Prozent hatten mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen.


Unter den Büroangestellten waren es 54 beziehungsweise 35 Prozent. Auch der oftmals vernachlässigte Aspekt der mentalen Gesundheit wurde von Statista berücksichtigt. Demnach wirkte sich das Homeoffice für 33 Prozent der Befragten negativ auf ihre mentale Gesundheit aus – damit waren etwa drei bis fünf Prozent mehr betroffen als in Büro oder Fabrik. Gründe für die psychische Belastung in den eigenen vier Wänden sind häufig längere Arbeitszeiten, familiärer Stress und soziale Isolation.
Infografik: Homeoffice schlecht für die Gesundheit? | Statista

Wie häufig gehen Sie zur Vorsorge?
Krankheitsprävention beginnt bei der Vorsorge. Unsere Statista Consumer Insights zeigen die Nationen, in denen regelmäßige medizinische Untersuchungen gang und gäbe sind. Vorbildfunktion haben demnach Südkorea (61 Prozent) und Brasilien (52 Prozent) - dort gehen mehr als die Hälfte der Befragten regelmäßig zum Arzt. Weniger häufig nehmen die Einwohner:innen des Vereinigten Königreich und der Niederlande (jeweils 28 Prozent) die medizinische Prophylaxe wahr.


In Deutschland haben rund 48 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen angegeben sich regelmäßig vom Doktor untersuchen zu lassen. Unsere südlichen Nachbar:innen in Österreich und der Schweiz lassen sich hingegen weniger häufig für medizinische Check-Ups in der Praxis blicken. Unter den Österreicher:innen sind es 43 Prozent, in der Schweiz liegt der Anteil bei 36 Prozent. Insgesamt lassen sich anhand der Häufigkeit der Arztbesuche keine Rückschlüsse auf die Notwendigkeit oder den generellen Gesundheitszustand der Bevölkerung ziehen. Auch hypochondrisches Verhalten kann wegen regelmäßiger Untersuchungen nicht attestiert werden. René Bocksch
Infografik: Wie häufig gehen Sie zur Vorsorge? | Statista

Sorge vor Antibiotikaresistenz weltweit verbreitet
Laut dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten sterben allein in Europa jedes Jahr bis zu 39.000 Menschen an Infektionen, die nicht mehr durch Antibiotika behandelt werden können. Die übermäßige Verwendung von Antibiotika in der Landwirtschaft und Medizin trägt zur Entstehung resistenter Stämme bei. Dass Medikamente bei bakteriellen Infektionen keine Wirkung mehr zeigen, ist eine weltweit verbreitete Sorge, wie Daten der Statista Consmuer Insights bestätigen.


Demnach sind vor allem die Befragten in Brasilien wegen Antibiotikaresistenz in Sorge – der Anteil der Umfragteilnehmer:innen, die nach eigenen Angaben eher oder sehr besorgt sind, beträgt hier rund 61 Prozent. Ebenfalls beunruhigt ist mehr als die Hälfte der Befragten in Mexiko, Indien und China. In Deutschland haben etwa 45 Prozent angegeben, dass resistente Keime und die Wirkungslosigkeit von Medikamenten sie bekümmert. René Bocksch
Infografik: Sorge vor Antibiotikaresistenz weltweit verbreitet | Statista